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Villa Palagonia — Bagheria (in treno)
Foto: Effems, CC0 · Wikimedia Commons

PalastWeiter weg, mit dem Bus

Villa Palagonia — Bagheria (in treno)

17,9 km vom Schließfach, mit öffentlichen Verkehrsmitteln

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Die Geschichte

Die Villa wurde 1715 von Ferdinando Francesco Gravina, dem Fürsten von Palagonia, nach einem Entwurf von Tommaso Maria Napoli begonnen, als eine der ersten jener Villen, die der palermitanische Adel für die Sommerfrische in Bagheria errichtete.

Ihren Ruhm verdankt sie allerdings seinem Enkel Francesco Ferdinando, der ab 1749 die Umfassungsmauern mit Tuffsteinfiguren von Ungeheuern, Zwergen, Musikanten, Fabeltieren und verunstalteten Gestalten bevölkerte: daher der Name „villa dei mostri“. Drinnen hat der Spiegelsaal eine vollständig mit Spiegeln belegte Decke und Wände aus bemaltem Marmor.

Goethe besuchte sie 1787 und schrieb verärgert darüber in seiner Italienischen Reise und trug so ungewollt zu ihrer Berühmtheit bei. Von den ursprünglich Hunderten Figuren sind heute etwa sechzig erhalten.

Warum es sich lohnt

Die Ungeheuer auf den Mauern sind wirklich sonderbar: Doppelköpfe, unmögliche Körper, verstörende, von der Zeit abgeschliffene Lächeln, und je länger du hinsiehst, desto mehr fragst du dich, was der Fürst im Sinn hatte. Dann trittst du in den Spiegelsaal und siehst dich vervielfacht in einer zerbrochenen Decke, in einem etwas melancholischen Licht. Ein Ort, der Schönheit und Verfall mischt und der an dir hängen bleibt.

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Selbstbedienungs-Schließfach in der Via Villareale 31, geöffnet mit dem Buchungscode.

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